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Arterielle Durchblutungsstörung

Bei der arteriellen Durchblutungsstörung – auch periphere arterielle Verschlusskrankheit (=pAVK) genannt – handelt es sich um eine krankhafte Verengung der Arterien der Arme und Beine. In mehr als 90 Prozent der Fälle sind die Gefäße im Becken und in den Beinen betroffen. Die Gefäßverengungen der Beinarterien führen zu Durchblutungsstörungen in der Beinmuskulatur die zu heftigen Beinschmerzen führen können und die Betroffenen zu Gehpausen zwingen. Die Erkrankung ist im Volksmund auch unter dem Begriff der Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) bekannt. Die Hauptursache der pAVK ist die Arteriosklerose.

In Deutschland leiden etwa 20 Prozent der Bevölkerung über 55 Jahren an Durchblutungsstörungen. Männer sind gut fünfmal häufiger betroffen als Frauen. Symptome einer Durchblutungsstörung treten nur bei etwa einem Drittel der Betroffenen auf. Viele Menschen schränken ihr Leben derart ein, dass ihnen die Symptome nicht selbst auffallen.

Als Risikofaktoren für die pAVK gelten in erster Linie der Tabakkonsum, hoher » Blutfettgehalt (Cholesterin), » Bluthochdruck, » Diabetes mellitus, Übergewicht und mangelnde Bewegung.

In der Frühdiagnostik der pAVK wird der Puls an den Beinen mit dem Finger abgegriffen; bei einer pAVK ist er schwach oder kaum tastbar. Manchmal ist über der verengten Stelle mit dem Stethoskop auch ein Strömungsgeräusch hörbar.

Die Bestimmung des sog. Ankle-Brachial-Index (=ABI) gibt weitere Hinweise auf eine Gefäßverengung. Dabei wird der systolische Blutdruck an den Beinen und Armen gemessen und daraus der Quotient gebildet. Bei Werten von > 1 kann von einem gesunden Gefäßsystem ausgegangen werden, Werte von < 0,9 gelten als pathologisch. Mittels der » Dopplersonographie können die verengten Stellen ausfindig gemacht werden.

Durch Kontrastmittel können die Arterien im Becken und in den Beinen ebenfalls bildhaft dargestellt werden.
Oft ist eine zusätzliche Untersuchung der Halsgefäße und des Herzens vonnöten, um verengte Gefäße rechtzeitig zu entdecken.

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